Österreichische und deutsche Judikatur

Leider versuchen manchmal von unseren Mitarbeitern eruierte Erben, den Honoraranspruch unserer Firma in Frage zu stellen, anbei ein Auszug von gerichtlichen Entscheidungen, welche eine Zahlungsverpflichtung von Erben bejahten:

Bei Erbensuche in Deutschland kommt österreichisches Recht (GoA) zur Anwendung, wenn ein Büro aus Österreich den Erben findet, Amtsgericht Bayreuth, 3.7.2013 GoA-Anspruch in der Höhe von 30% gerechtfertigt, BG Gänserndorf, 17.4.2013 Verjährung der Erbschaftsklage beginnt mit dem Zeitpunkt des Heimfalls an den Staat Österreich, OGH 31.1.2013 Verjährungsbeginn für die Rückforderung von heimfällig gewordenen Erbschaften beginnt mit Übernahme durch Republik Österreich, OGH 20.11.2012 Honoraranspruchanspruch in der Höehe von 35% gerechtfertigt, BG Innere Stadt Wien, 29.11.2010 Honoraranspruch in der Höhe bis zu 40%, je nach Verwandschaftsgrad, gerechtfertigt, OLG Wien, 26.5.2010 Bestätigung dieser ENtscheidung durch OGH 12.7.2000 Anspruch des Genealogen ohne Beauftragung gerechtfertigt (GoA), OGH 3.10.1996

Internationale Entscheidungen

Im Rest Europas ergingen ebenfalls unzählige Entscheidungen, welche den Honoraranspruch der genealogischen Büros bestätigten, hier ein kleiner Auszug:

  • Landgericht Darmstadt, Urteil vom 29. Juni 2000, 13015/99
  • Kammergericht Berlin, Urteil vom 5. November 2001, 26 U 10301/100
  • Landgericht Berlin, Urteil vom 1. Februar 2002, 35.0.423/01
  • Tribunal de Grande Instance de Paris vom 11. Februar 2003, 03/80053
  • Tribunal de Grande Instance de Creteil vom 18. März 2003, 02/12791/2eme Chambre
  • Landgericht Ellwangen, Urteil vom 14. Mai 2003, 5 O 95/03
  • Landgericht Berlin, Urteil vom 19. Dezember 2003, 35 O 131/03
  • Tribunal de Grande Instance de Grasse vom 27. Januar 2006, RG N° 04/07781
  • Oberlandesgericht Brandenburg, Urteil vom 20. Mai 2008, 11 U 157/07
  • Landgericht Potsdam, Urteil vom 7. Oktober 2008, 6 O 128/08